Mehr Energie im eSports – Teil 2

Freie Radikale und Co

Mehr Energie im eSports – Teil 2 – Freie Radikale & Co.

Freie Radikale, Antioxdantien und Stress. Im ersten Teil habt ihr bereits entdecken können, wie der Energiegewinnungsprozess in eurem Körper genau funktioniert. Jetzt möchten wir, dass ihr versteht wie falsche oder fehlende Ernährung euer persönliches Energie- und Stress-Level während eines Turniers, einer LAN oder einem Match negativ beeinflussen kann. Die eSportler, die beide Blogartikel verstanden haben, verschaffen sich damit einen unglaublichen Vorteil gegenüber den anderen Gamern. Bist du bereit? Los geht’s!

Deine Energieproduktion führt zu Abfall

Kannst du dich noch an den Teil 1 erinnern? (hier klicken: Mehr Energie im eSports Teil 1). Wir haben die Mitochondrien in deinem Körper mit Kraftwerken verglichen. Die Rohstoffe für deine Kraftwerke sind Kohlehydrate (Kohle), Fette (Sonne) und die Proteine sind die Kernenergie. Jedes Kraftwerk produziert aber nicht nur Energie, sondern auch unliebsame Abfallprodukte, wie z. B. Kohlendioxid (CO2) und vieles mehr. In deinem Körper entstehen bei der Energieproduktion ebenfalls Abfälle.

Auch in deinem Körper fällt Kohlendioxid als Abfallprodukt in diesem Prozess an, welches du ausatmest. Als besonderes Abfallprodukt fallen die freien Radikale an, welche als besonders reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle gelten und unter anderem deine DNA, die Mitochondrien (deine Kraftwerke) und deine Zellen schädigen können. Das Vorkommen von freien Radikalen ist ganz natürlich. Diese sind auch nicht generell als bösartig anzusehen. Jedoch können zu viele freie Radikale deine Zellen angreifen.

Freie Radikale? Was ist der Nachteil?

Zu viele freie Radikale können deinem Körper schwer zu schaffen machen. Aus diesem Grund verfügt dein Organismus über gute Entgiftungsmechaniken. Wie immer, wenn es um die Funktion deines Körpers geht gilt auch hier: Nur wenn du ihm gibst, was er benötigt, dann kann er auch seine Aufgaben vollumfänglich wahrnehmen. Dazu ist es ganz clever zu wissen, wie dein Körper mit zu viel freien Radikale umgeht.

Freie Radikale werden durch deinen Körper neutralisiert, wenn du ihn ausreichend mit reparierenden Mikronährstoffen – also Antioxidantien versorgst. Der Begriff Antioxidantien ist dir bestimmt schon über die Werbung ein Begriff. Dahinter verbergen sich Vitamine, Spurenelemente und Pflanzenstoffe. Bei jeder Reaktion von Sauerstoff entstehen Sauerstoffradikale (Oxidantien). Deswegen benötigt der Körper ausreichend Antioxidantien, um diesen das Handwerk zu legen.

Freie Radikale

Stress im Gaming und was bei dir im Körper passiert

Packende Matches, ein spannender 1 vs. 5 Clutch, nur wenige Sekunden von Sieg oder Niederlage mit deinem Team entfernt und alle Teammates setzen auf dich. Sobald dein Körper durch das Game im Stressmodus ist, benötigt er mehr Energie. Also mehr vom Supertreibstoff ATP (zur Erinnerung: Teil 1 – So entsteht ATP).

In dem Moment wo deine Anspannung im Match am höchsten ist, produzieren deine kleinen Kraftwerke im Körper auch jede Menge Abfallprodukte. Es werden also deutlich mehr freie Radikale erzeugt.

Na und? Was ist daran so schlimm? Könnte man sich jetzt denken, aber...

Deswegen bist du müde und erschöpft – Oxidativer Stress

Dein Körper kann solange mit den freien Radikalen fertig werden, wie du ihm genügend Mikronährstoffe zur Verfügung stellst. Aber sei jetzt ehrlich: es ist ein geniales LAN-Wochende mit vielen packenden Partien, der Schlaf kommt sowieso zu kurz und als Ernährung muss es schnell gehen. Der Griff zum Fast Food ist so einfach wie auch verlockend. Und genau hier liegt dein gravierender Fehler: Dein Körper ist im Stressmodus, produziert mehr Energie und statt den wichtigen Mikronährstoffen, die er zur Bekämpfung der freien Radikale benötigt, erhält er Fast Food. Das Verhältnis zwischen Oxidantien und Antioxidantien ist nicht mehr gegeben.

Besteht dieses Ungleichgewicht nicht nur am LAN-Wochenende, sondern dauerhaft auch im Alltag, kann dein molekulares Stress-Level nicht auf das gesunde Maß zurückgefahren werden. Es kann zu einem folgenschweren und gravierenden Ungleichgewicht kommen, bei denen die überschüssigen freien Radikale die Mitochondrien (deine Kraftwerke!), die Membran der Zellen und die DNS angreifen. Wie du bereits weißt, sind dies essentielle Bestandteile der Energiegewinnung. Die Folge ist, dass die Bereitstellung der Energie abnimmt und es zu Müdigkeit, Erschöpfung oder sogar Krankheiten kommen kann.

Merke: Bei zu vielen freien Radikalen und zu wenig Antioxidantien spricht man auch von oxidativen Stress.

Welche Auslöser für oxidativen Stress gibt es?

Hier bekommst du auszugweise ein paar Beispiele von uns, welche Auslöser zu oxidativen Stress führen können:

  • Psychischer Stress (Arbeit, Alltag, Studium, Schule, eSport)
  • Extremer Leistungssport (Ist eSport wirklich Sport?)
  • Kohlenhydratreiche Ernährung, Mangel- oder Fehlernährung
  • Nikotin (aktives und passives Rauchen)
  • Elektrosmog (WLAN, Smartphone, Bluetooth, etc.)

Die Folgen einer Dysfunktion deiner Kraftwerke (Mitochondrien) durch z. B. oxidativen Stress könnten sein:

  • Burn-Out-Syndrom / chronische Müdigkeit
  • Depressionen
  • Panikattacken
  • Allergien
  • Fettleibigkeit

Vitamine C und E können helfen

Als natürliche Antioxidantien gelten die Vitamine C und E. Das Vitamin C (Ascorbinsäure) kommt zum Beispiel in frischem Obst und Gemüse vor. Gute Vitamin C Lieferanten sind zum Beispiel Schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Zitronen, Kiwi, Orangen und Bananen. Wenn du also deine Ernährung auch während langer Gaming-Sessions im Blick behältst, dann kannst du dich so mit gut mit Vitamin C versorgen. Greifst du auch gerne Mal zu Gemüse, dann bieten sich für Vitamin C auch Paprika oder Grünkohl an.

Freie Radikale und Antioxidantien

Vitamin E kommt besonders häufig in Pflanzenölen vor. Beispielhaft sind hier Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl und Olivenöl zu nennen. Schau doch mal auf die Inhaltsstoffe für unseren eSports Drink und mit diesem Wissen wirst du dich wundern, was alles in ihm steckt. Denn....

Tipp: Spezielle eSports Drinks

Mit unserem speziellen eSports Drink mother4king RAMPAGE (zum Shophaben wir für dich nicht nur einen klugen Vitaminanteil in unser “magisches Pulver” gegeben, sondern auch noch viele weitere Inhaltsstoffe, welche dir im eSports als Ergänzung zu deiner Ernährung helfen können. Mit dem Wissen aus beiden Blogartikeln, verstehst du jetzt sicherlich, dass wir die Vitamine nicht nur für dich im Drink haben wollten “weil noch etwas davon im Lager war”. Nein, wir wollen dir mit einem cleveren Rezept und einem einzigartigen Geschmack eine leckere und gute Alternative zu Energy Drinks bieten. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung bist du bestens gewappnet!

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Fazit: Gezielte Ernährung ist auch für eSportler ein Muss!

Es ist vollkommen gleich, ob du eSportler, Freizeitgamer, Student, Azubi oder Angestellter bist: dieses Know-How kann dir dabei helfen dein Energie- und Stress-Level im Gleichgewicht zu halten. Natürlich sind auch noch viele weitere Aspekte zu beachten, wie Sport, Schlaf, Entspannung und vieles mehr. Aber wenn du aufmerksam beide Blogartikel gelesen hast, wirst du verstanden haben, dass eine gezielte und ausgewogene Ernährung im eSports für dich sehr wichtig sein kann.

Du musst für dein eSports Training immer eines Bedenken: Wissen ist potenzielle Macht und wird durch Anwendung zur Macht. Alles was das Gegner-Team nicht weiß, die kleinen verstecken Vorteile, werden dir helfen ein besserer eSportler zu werden.

Wenn du jetzt noch nicht unsere anderen Blogartikel gelesen hast, die dir sofort weiter helfen werden, dann klickt dich jetzt sofort durch unseren Blog!

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